10 Bundesland-Fragen lernen, 3 in der Prüfung
Im Katalog stehen 10 Fragen pro Bundesland. In der Prüfung kommen 3 davon. Viele lernen deshalb nur die 300 allgemeinen Fragen und wundern sich über drei unbekannte Items im Heft.
Die drei Landesfragen zählen voll mit. Bei 17 als Bestehensgrenze sind drei Punkte kein „Anhängsel“.
Diese Seite ist unabhängig vom BAMF. Katalog: öffentlich, Stand der BAMF-Katalog-Seite 26.05.2025.
Die Rechnung
Der Test hat 33 Fragen:
- 30 aus den allgemeinen Themen (Demokratie, Geschichte, Gesellschaft)
- 3 zu dem Bundesland, in dem du mit Erstwohnsitz gemeldet bist
Zum Üben veröffentlicht das BAMF 300 allgemeine plus 10 je Land. Du siehst vor der Prüfung nicht, welche drei aus den zehn gezogen werden. Deshalb lernst du alle zehn deines Landes, nicht „irgendwelche drei“.
16 Bundesländer × 10 Fragen sind 160 Landesfragen im Gesamtkatalog. Du brauchst nicht alle 160. Du brauchst die zehn deines gemeldeten Landes.
Welches Bundesland gilt?
Das BAMF formuliert: die drei Fragen zu dem Land, in dem du mit Erstwohnsitz gemeldet bist.
Nicht entscheidend:
- in welchem Land die Volkshochschule steht
- wo du arbeitest
- wo du früher gewohnt hast
- welches Land dir thematisch leichter vorkommt
Steht deine Prüfstelle in Hamburg und dein Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein, lernst du Schleswig-Holstein. Ein falsches Land in der Vorbereitung kann drei Fragen kosten.
Bei Umzug kurz vor dem Termin: meldest du um, gilt das neue Land. Unklarheit klärst du vor der Anmeldung mit der Prüfstelle, nicht im Saal.
Warum zehn lernen, wenn nur drei kommen
Weil die drei eine Stichprobe sind. Wer fünf der zehn kann und fünf rät, hat in der Prüfung Pech oder Glück. Die allgemeinen 30 sind schon Arbeit genug. Die Landesfragen sind der Teil, den du in einem Nachmittag vollständig abdecken kannst.
Typischer Fehler: „Ich wohne schon lange hier, die Landesfragen kann ich aus dem Alltag.“ Der Katalog fragt nicht nach deinem Lieblingsviertel. Er fragt nach Landeswappen, Landtag, Ministerpräsidentin oder Ministerpräsident, Feiertagen, geografischen Eckdaten – so wie sie im Heft stehen, nicht so wie in einem Stadtführer.
Was in den Landesfragen vorkommt
Der genaue Wortlaut steht im Katalog, nicht in diesem Text. Inhaltlich geht es um das jeweilige Land: Institutionen, Symbole, Geschichte, Geografie. Die allgemeinen 300 decken Bund und Gesellschaft ab, nicht den Landtag in deiner Landeshauptstadt.
Deshalb ersetzt „ich kann Demokratie“ nicht „ich kann mein Land“.
Alle zehn Fragen deines Landes: Bundesland wählen.
Strategie in 60 Minuten
Die drei Landesfragen liegen irgendwo im Heft, nicht unbedingt am Ende. Überspringe sie nicht, weil du „erst die leichten 30“ machen willst und dann die Zeit fehlt.
Wer unsicher ist: Landesfragen zuerst, solange der Kopf frisch ist – du hast sie extra gelernt. Danach die 30 allgemeinen.
17 richtige bestehen. Drei sichere Landespunkte senken den Druck auf den Rest.
Simulation
In der Simulation wählst du das Bundesland. Dann kommen drei Landesfragen wie in der echten Prüfung, plus 30 allgemeine, mit Timer.
Wenn du in der Simulation die Landesfragen falsch hast, lernst du nicht „noch mehr allgemeine“, sondern noch einmal die zehn.
Umzug, Zweitwohnsitz, Unsicherheit
Zweitwohnsitz reicht in der BAMF-Formulierung nicht. Es geht um den Erstwohnsitz.
Wohnst du ungemeldet oder ist die Meldung strittig, ist das kein Thementipp fürs Internet. Das klärst du mit Meldebehörde und Prüfstelle.
Kinder unter 16 beantragen nicht selbst. Ob für sie Landesfragen überhaupt Thema sind, hängt vom Einbürgerungsweg ab.
Kurz zum Lernen
- Erstwohnsitz festlegen.
- Die zehn Fragen dieses Landes komplett durchgehen, nicht drei raten.
- Am Vortag nur diese zehn wiederholen, nicht den ganzen Bund.
- In der Prüfung das Land nicht mit dem Standort der VHS verwechseln.
Ablauf und 17-von-33: Ratgeber zum Einbürgerungstest. Themen der 300: Kategorien.
Quellen
Stand: 1. Oktober 2026. Kein amtlicher Test auf dieser Website.