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14-Tage-Plan für den Einbürgerungstest

BA
Bashar • 3 Min. Lesezeit • 01.10.26
14-Tage-Plan für den Einbürgerungstest

Zwei Wochen reichen, wenn du schon Deutsch auf ungefähr B1 liest und jeden Tag wirklich lernst. Sie reichen nicht, wenn du die 300 Fragen zum ersten Mal am Vorabend öffnest.

Der amtliche Test hat 33 Fragen in 60 Minuten. 17 richtige Antworten bestehen. Du lernst 300 allgemeine Fragen plus 10 zu deinem Bundesland. In der Prüfung kommen 30 plus 3 Landesfragen.

Dieser Plan ist ein Vorschlag, keine Garantie.

Bevor Tag 1 beginnt

  • Bundesland festlegen (Erstwohnsitz).
  • 25 Euro und Prüfstelle grob planen, damit das Lernen ein Datum hat.
  • Handy-Ablenkung in den Lernblöcken weg.
  • Ein Ort, an dem du 45–60 Minuten am Stück sitzen kannst.

Fragen und Simulation: 300 Fragen über das Menü, Bundesland, Simulation.

Amtliche Quelle zum Üben parallel: BAMF-Katalog (Stand der Seite: 26.05.2025).

Woche 1: Überblick und Lücken

Tag 1 – Demokratie, 50 Fragen. Nicht raten und weiterwischen. Falsche Antworten notieren. Begriffe wie Bundestag, Bundesrat, Gewaltenteilung in einem Satz selbst erklären.

Tag 2 – weitere 50 allgemeine Fragen. Gleicher Rhythmus. Ziel: 100 Fragen einmal gesehen.

Tag 3 – Geschichte. Nationalsozialismus, 1945, Teilung, 1989, Einheit. Hier rät man oft zwischen ähnlichen Jahreszahlen. Schreib dir nur die Jahre auf, die im Katalog wirklich vorkommen – keine Extra-Geschichtsklausur.

Tag 4 – Mensch und Gesellschaft. Schule, Religion, Gleichberechtigung, Sozialversicherung. Alltagssprache hilft, Auswendiglernen ohne Sinn nicht.

Tag 5 – Wiederholung der Fehlerliste. Nur die Fragen, die du falsch hattest. Wenn die Liste leer ist, hast du zu nachlässig gehakt.

Tag 6 – Bundesland, alle 10 Fragen. Die drei Prüfungsfragen kommen aus diesen zehn. Ohne Landesfragen fiel schon mancher knapp unter 17.

Tag 7 – erste Simulation. 33 Fragen, 60 Minuten, Bundesland auswählen. Danach: welche Kategorie war schwach? Kein zweiter Versuch am selben Abend.

Woche 2: Tempo und Prüfungskopf

Tag 8 – schwächste Kategorie, 40–50 Fragen.

Tag 9 – zweite Runde Bundesland plus 30 allgemeine aus der Fehlerliste.

Tag 10 – Simulation 2. Gleiche Ernsthaftigkeit wie am Prüfungstag: Ausweis gedanklich bereitlegen, keine Tabs.

Tag 11 – Erklärungen lesen, nicht nur die richtige Option. Die Erklärungen auf dieser Website sind Lernhilfen, kein BAMF-Text. Bei Zweifel den Katalog vergleichen.

Tag 12 – Simulation 3 oder, wenn du zwei Mal klar über 17 warst, gezielte 40 schwere Fragen.

Tag 13 – leichtes Wiederholen. Landesfragen noch einmal. Schlaf.

Tag 14 – Pause vom Pauken. Prüfstelle, Weg, Ausweis, 25-Euro-Nachweis. Kein neuer Themenblock.

Wenn du weniger als 14 Tage hast

Dann nicht „alles einmal schnell“. Nimm Bundesland komplett, danach die Kategorien mit den meisten Fehlern, danach eine Simulation. 15 Punkte sind die falsche Zielzahl.

Wenn du mehr Zeit hast

Verteile Woche 1 auf drei Wochen. Die Simulationen behalten. Statistik auf der Website hilft, Wiederholungen zu sehen – sie ersetzt den Timer nicht.

Zeitbudget pro Tag

Plane 45–75 Minuten, nicht fünf Stunden einmal am Wochenende. Multiple Choice braucht Wiederholung. Ein Block morgens und ein kurzer Block abends schlägt eine Endlos-Session.

Wenn eine Simulation unter 17 landet: nicht den ganzen Katalog von vorn. Nimm die drei schwächsten Kategorien und die zehn Landesfragen, dann erst wieder Timer.

Wenn du klar über 22 liegst: trotzdem Tag 13 nicht mit neuen Themen füllen. Überlernen in der letzten Nacht erzeugt Flüchtigkeitsfehler bei „nicht“-Fragen.

Was der Plan nicht kann

Er lernt nicht für dich. Er ändert nicht die 17-Punkte-Grenze. Er ist kein amtlicher Kurs.

Prüfungstag-Checkliste: eigener Ratgeber. Typische Fehler: eigener Ratgeber.

Stand: 1. Oktober 2026. Keine Bestehensgarantie.