Religionsfreiheit
Religiöse VielfaltJeder darf glauben, was er will, oder nicht glauben. Der Staat darf keine Religion vorschreiben.
Religionsfreiheit, christliche Tradition, jüdisches Leben und vielfältige Glaubensgemeinschaften in Deutschland.
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Jeder darf glauben, was er will, oder nicht glauben. Der Staat darf keine Religion vorschreiben.
Eine Religionsgemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen mit gemeinsamem Glauben, zum Beispiel Kirche, Gemeinde oder Moscheegemeinde.
Das Christentum ist die größte Religion in Deutschland. Es gibt vor allem katholische und evangelische Kirchen.
Die katholische Kirche ist eine der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland. Oberhaupt der Weltkirche ist der Papst.
Die evangelische Kirche entstand aus der Reformation. In Deutschland ist die EKD der Zusammenschluss vieler Landeskirchen.
Das Judentum ist die älteste der großen monotheistischen Religionen. Nach dem Holocaust gibt es wieder jüdische Gemeinden in Deutschland.
Der Islam ist die zweitgrößte Religion in Deutschland. Muslime haben das Recht, ihren Glauben frei auszuüben.
Eine Weltanschauung ist eine Grundüberzeugung, auch ohne Religion. Auch sie ist durch das Grundgesetz geschützt.
Der Staat ist religiös neutral. Es gibt keine Staatsreligion. Kirchen und Religionsgemeinschaften sind unabhängig.
Mitglieder der großen Kirchen zahlen in Deutschland oft Kirchensteuer. Wer austritt, zahlt sie nicht mehr.
Viele gesetzliche Feiertage haben christliche Wurzeln, zum Beispiel Weihnachten, Ostern und Pfingsten.
Die Synagoge ist das Gotteshaus im Judentum. In Deutschland stehen Synagogen unter besonderem Schutz.
Die Moschee ist das Gotteshaus im Islam. Muslime dürfen in Deutschland Moscheen betreiben.
An vielen Schulen gibt es Religionsunterricht. Er ist im Grundgesetz vorgesehen. Es gibt auch Ethik als Alternative.
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